Ethik in der psychoanalytischen Praxis
Eva Schmid-Gloor, lic. phil., Bérengère de Senarclens, lic. psych. (Genf ), Manuel Horlacher, Dr. med. (Basel), Thomas Koch, Dr. med.,
Patrick Schwengeler, Dr med. (Bern)
Das Seminar bietet AiAs und Mitgliedern der SGPsa Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Fragen der Berufsethik und der vielschichtigen Verantwortung in der psychoanalytischen Praxis auseinanderzusetzen.
An fünf Dienstagabenden werden Ausbildungsanalytikerinnen bzw. Ausbildungsanalytiker und ordentliche Mitglieder des Freud-Instituts Zürich und der SGPsa jeweils ein spezifisches Thema zur Ethik gestalten ausgehend von den Ethikrichtlinien der internationalen psychoanalytischen Vereinigung (IPA) und Ethik-Kodex der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGPsa) basierend auf psychoanalytischer Forschung. Dieses Seminar bieten einen Rahmen, um aktuelle Fragen der Abstinenz, Vertraulichkeit, individuellen und institutionellen Verantwortung, der Grenzen analytischer Beziehung und der Fehlerkultur zu diskutieren. Ziel des Seminars ist es, ethisches Denken als integralen Bestandteil psychoanalytischer Haltung zu fördern und
Raum für kollegialen Austausch über Dilemmata, Konflikte und konkrete Situationen zu schaffen, in denen sich ethische Fragestellungen stellen. Das Seminar wird von mehreren Mitgliedern des Freud-Instituts und der SGPsa gestaltet, um die verschiedenen Weisen sichtbar zu machen, in denen ethische Prinzipien in der psychoanalytischen Praxis Gestalt annehmen.
an vier Dienstagen, um 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr an den folgenden Daten:
3.11.26: Manuel Horlacher / 2.2.27 Eva Schmid-Gloor mit Bérengère de Senarclens / 25.5.27: Patrick Schwengeler / 15.6.27: Thomas Koch / 14.9.27: Nasim Ghaffari
- für Mitglieder SGPsa / IPA und AiA SGPsa
- im Freud-Institut Zürich
- CHF 250.–
- anerkannt von SGPP und PSY-Verbänden, 10 Credits
- Einheiten 13 gemäss Rahmenplan
Anmeldung bis 30. September 2026 an die Geschäftsstelle anmeldung@freud-institut.ch sowie
zusätzlich an mosera@bluewin.ch